Das Loch in der Straße

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Das Loch in der Straße

Ich gehe eine Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren.
… Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder hinauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich falle schon wieder hinein…
aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine Schuld.
Ich komme auch sofort wieder heraus.

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch.
Ich gehe darum herum.

Ich gehe eine andere Straße.

Diese Geschichte ist von Portia Nelson aus „There’s a Hole in My Sidewalk: The Romance of Self-Discovery“ (Los Angeles, Popular Library 1977). Hier in der Übersetzung wie ich sie auf zenkreis.de gefunden habe (http://www.zenkreis.de/zen/weisheit/das_loch_in_der_strasse.htm).

 

Chapter One of My Life. I walk down the street. There’s a deep hole in the sidewalk. I fall in.
I am lost. I am helpless. It isn’t my fault. It still takes forever to find a way out.

Chapter Two. I walk down the same street. There’s a deep hole in the sidewalk. I pretend I don’t see it. I fall in again. I can’t believe I’m in the same place! But it isn’t my fault. And it still takes a long time to get out.

Chapter Three. I walk down the same street. There’s a deep hole in the sidewalk. I see it there. I still fall in. It’s a habit! My eyes are open. I know where I am. It is my fault. I get out immediately.

Chapter Four. I walk down the same street. There’s a deep hole in the sidewalk. I walk around it.

Chapter Five. I walk down a different street.

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